Die langen Knochen der Arme und Beine sind wie eine Röhre geformt und werden daher Röhrenknochen genannt. Sie haben eine harte Außenschicht und eine schwammartige Innenstruktur. Durch diesen Aufbau sind sie fest, haben aber gleichzeitig wenig Gewicht.

Durch ganz spezielle Zellen wird die Knochensubstanz kontinuierlich abgebaut und wieder neu gebildet.
| Osteoklasten: | Zellen, die Knochensubstanz abbauen |
| Osteoblasten: | Zellen, die Knochensubstanz bilden |
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Diese ständige Erneuerung wird als „Knochen-Turnover“ bezeichnet und ist ein fein abgestimmter Vorgang, der lebenslang stattfindet. Jede Störung dieses Gleichgewichts zwischen der Aktivität von Osteoklasten und Osteoblasten kann dazu führen, dass der Knochen an Festigkeit verliert und schwächer wird, als er normalerweise ist.
Osteoporose und Morbus Paget sind die häufigsten Knochen-stoffwechselerkrankungen.